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Tropfen

Das Material sollte immer ausgetestet werden!

Hierzu gibt es labortechnische und physikalische Methoden, um eine Materialverträglichkeit für jedes Individuum zu ermitteln.

Moderne umweltmedizinische Verfahren erlauben mit hoher Treffsicherheit bereits im Vorfeld einer Versorgung eine Aussage über die mögliche Sensibilisierung gegenüber bestimmten Materialien. So können vor einer definitiven Versorgung der Gebrauch eines von vorne herein unverträglichen Materials ausgeschlossen und Folgeschäden und vor allem Folgekosten vermieden werden.

Bei jeder anstehenden neuen Versorgung sollte man sich darüber im Klaren sein, ob und was in den nächsten Jahren eventuell noch an Zahnersatz anstehen könnte. Daraufhin kann man zum jetzigen Versorgungszeitpunkt bereits ein Material auswählen, das den zur Zeit notwendigen Anforderungen entspricht, das aber auch bei zukünftigen Arbeiten verwendet werden kann. Insbesondere dann, wenn diese Arbeiten möglicherweise umfangreicher ausfallen wie die zur Zeit anstehende Versorgung. So erreicht man, dass der »Gemischtwarenladen« im Mund verschwindet.

Es gibt Legierungen (Metallgemenge zur Herstellung von Zahnersatz), die allen Anforderungen gerecht werden. Diese bestehen in der Regel zu ca. 98 % Edelmetallen. Sie sollten möglichst wenig »unreine« Metalle enthalten, weil diese erfahrungsgemäß die Unverträglichkeit für eine Legierung erhöhen. Lassen sich für einen Menschen keine verträglichen Metalllegierungen finden, muss auf metallfreie Materialien ausgewichen werden.

 

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