. .
Tropfen

Die Problematik

Seit nunmehr 20 Jahren beschäftige ich mich mit der Problematik von Belastungen durch Schwermetalle und anderen krankmachenden Einwirkungen aus dem Bereich der Mundhöhle.

Umweltgifte © Jan-A. Huber www.ar[e]s-grafikdesign.de

Dabei sind die Metalle (z. B. Amalgam, Palladium, Gold und Titan) nicht die alleinigen Werkstoffe in der Mundhöhle. Im Zuge der immer größer werdenden Zahl der Patienten, die z.B. aus ästhetischen Gründen keine sichtbaren Metallversorgungen mehr wollen, haben die zahnfarbenen Materialien mehr an Bedeutung gewonnen. Diese bestehen aus Kunststoffen, Keramiken, Zementen und deren Mischungen untereinander.

Ich habe aus diesem Grund eine Zusatzausbildung zum Umwelt-Zahnmediziner – einem neuen Bereich der Zahnheilkunde – absolviert. Dieser neue Bereich, der leider noch kaum bekannt ist, konzentriert sich genau auf die Probleme der Material- und Umweltbelastungen, die immer mehr zunehmen.

Es gibt keinen Ort, der eine größere Vielzahl an unterschiedlichen Belastungsparametern enthält, wie die Mundhöhle. Dort herrschen permanente Feuchtigkeit, Bakterienbesiedlung, hohe Druckverhältnisse auf die Materialien beim Kauen und/oder Knirschen nachts, galvanische Elemente, wenn unterschiedliche Metalllegierungen verwendet werden und starke Temperaturunterschiede. All diese Parameter sorgen für eine kontinuierliche Materialabgabe in die Mundhöhle und damit in den Verdauungstrakt. Je nach Lage des individuellen Immunsystems kann dies zu einer mehr oder weniger starken Sensibilisierung führen, die ihrerseits in einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Werkstoffen enden kann.

Glücklicherweise gibt es – abgeleitet aus dem Bereich der Umweltmedizin (beispielsweise bei Belastung durch Schimmelpilze, Holzschutzmittel u.a.) – mittlerweile Untersuchungsmethoden, die eine derartige Belastung aufdecken. Zur sicheren Auswertung dieser Methoden ist eine fundierte Kenntnis des Therapeuten über das Zusammenspiel der verschiedenen o. g. Faktoren und der unterschiedlichen Materialien auf das Immunsystem notwendig. Diese Kenntnis wird in speziellen Ausbildungen den Zahnärzten, die sich für dieses Thema interessieren, vermittelt und der Erfolg dieser Fortbildung mit einem entsprechenden Diplom bestätigt.

Ich bin sehr froh, dass nun auch die anerkannte Umweltmedizin sich dieses Themas angenommen hat und meine Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte, die ich bislang mit anderen alternativen Diagnostikmethoden nachweisen konnte, endlich auch mit den Methoden dieses Fachbereiches verknüpft und bestätigt hat. Es war für mich daher eine Selbstverständlichkeit mich dieser Aus- und Weiterbildung zu stellen und sie erfolgreich mit einem Diplom zu beenden.

Durch den hohen Stellenwert dieser Ausbildung bin ich nun noch besser in der Lage Ihnen kompetente Unterstützung in meiner Praxis zu bieten. Gerade die Allergierate ist in Deutschland in den letzten 20 Jahren um das Doppelte angestiegen, um nur ein Beispiel zu nennen.

 

Weiter zu: »Häufig gestellte Fragen zur Umwelt-Zahnmedizin« >>