. .
Tropfen

Mund- und Ohrakupunktur

Es gibt klein umschriebene Bezirke  Überall gibt es am Menschen Zonen, die auf einem kleinen Feld eine kartographische Abbildung des gesamten Menschen widerspiegeln. Man nennt diese Zonen »Somatotopien« oder auch »Reflexzonen«.

Mit Hilfe dieser Zonen lassen sich beispielsweise Organbereiche behandeln, die sich weit ab von der Behandlungsstelle befinden und durch Verschaltungen von Nervenbahnen trotzdem so erreicht werden können.

Dieses macht sich auch die Mundakupunktur zu Nutze, die von der deutschen Arzt Dr. Jochen Gleditsch entdecktwickelt wurde hat. Er konnte in einer zehnjährigen Beobachtungszeit bei über 4000 Patienten durch Injektionen an spezifische Mundpunkte zeigen, dass die Mundschleimhaut ein System von Punkten birgt, von denen aus therapeutische Einwirkungen auf die verschiedenen Organe und Funktionen des Organismus möglich sind. Im Mund gibt es Zonen, die bei Reiz, z.B. durch eine Nadel oder Injektion, an ganz anderer Stelle eine Wirkung hervorrufen können.

Dr. Gleditsch hat diese Zonen in mühsamer Kleinarbeit erforscht. Es ist möglich über diese Bezirke weit entfernt liegende Bereiche zu beeinflussen.

Das gleiche gilt für die Ohrakupunktur. Einer der großen Forscher dieser Methode ist der französische Arzt Dr. Nogier gewesen.

Akupunkturpunkte im Ohr

Er sah bei Untersuchungen seiner Patienten einige mit Narbenzonen am Ohr. Auf seine Nachfrage teilten ihm die Patienten mit, dass sie bei einem Heilkundigen gewesen seien, der ihnen mit einem Instrument Wunden am Ohr zugefügt habe. Danach seien ihre Probleme verschwunden.

Dr. Nogier wurde neugierig und erforschte, dass auch im Ohrbereich Körper- und Organzonen zu finden sind, über die der gesamte Mensch therapiert werden kann. Seiner Arbeit verdanken wir unter anderem Tafeln mit den Zonen von Körper- und Organbereichen.

 

Weiter zu: »Stabident-Methode« >>

1 | 2 | 3 | 4 | 5